A perfect day…..

It´s just a perfect day…….

Mein Tag beginnt recht früh. Meist jodelt Lucky so gegen 5:00 als wenn er in den nächsten 10 Minuten verhungern würde. Das haut mich dann vom Kratzbaum, wo ich gern die Nacht verbringe. Den dann folgenden Frühimbiss nehme ich natürlich gern mit, es folgt eine kurze Wäsche und dann: Ab ins Bad- meine Menschen kommen zum Duschen und wären ohne mich doch völlig hilflos. Wer passt auf die Handtücher auf und wer bitte wühlt die Schubladen auf der Suche nach Zahnpasta, Deo etc . denn mit durch? Na, Ich natürlich!

Nach der Morgentoilette geht’s an die Arbeit. Rauf auf den Balkon. Erst mal prüfen, ob schon Hasen aufgestanden sind, ob die blöden Vögel wieder vor meiner Nase lang fliegen, sind schon Nachbarn auf und so weiter. Es gibt immer was zu tun.

Irgendwann dann zieht es mich wieder rein. Zweites Frühstück und dann nochmal die Balkonrunde- gibt’s was Neues? Wenn alles unter Kontrolle ist, aber auch nur dann gehe ich eine Runde schlafen, natürlich nicht ohne vorher ordentlich zu schmusen, Sabine meine Nase ins Gesicht zu drücken und so meine Zuneigung auszudrücken. Abhängig von der Witterung suche ich mir anschließend ein schönes Plätzchen drinnen oder draußen, bei extremer Kälte zieht es mich auch gern mal ins Bett. Die Fotos reiche ich demnächst unter der Rubrik „Meine Lieblingsplätze“ nach.

So zum Nachmittag hin darf es dann gern mal wieder was zum Essen geben und spätestens dann ist auch mal wieder eine Runde schmusen angesagt. Ich verwende meine alte Technik: In den Weg setzen, Sabine abpassen, hochgucken und dann lang machen, die Hand unterm Mors abwarten und rauf geht’s auf die Schulter. So lasse ich mich dann rumschleppen bis ich keine Lust mehr habe, oder aber ein neuer Einsatz ansteht.

Richtung Abend wird es ruhiger bei uns, so kann ich auch schon mal den ganzen Abend verschnarchen, außer bei schönem Wetter. Da mache ich natürlich noch die Abendrunde und ermittel so vor mich hin. Bis mir die Augen zufallen …… bevor ich jedoch stehenden Fußes einschlafe, gehe ich nochmal unverbindlich an den Näpfen vorbei. Meist gesellt sich dann einer der Alten hinzu und wir schaffen es mit vereinten tragischen Blicken, noch was zu ergattern. Notfalls greife ich zu besonderen Maßnahmen: Ich mobbe die Alten so lange in dem ich hinter Ihnen her flitze und sie mittels ausgefeilter Sprungtechnik überholte und ihnen so auf die Nerven gehe, dass auch der letzte erkennt: Der große Rote hat Hunger, aber wie!!!

Wenn alles plangemäß verlief, dann pütscher ich noch ein bißchen mit dem Futter rum und dackel anschließend langsam zur Nachtruhe.

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