Über uns (meine Erkenntnisse)

Unser Ursprung

Was man sich so erzählt, wo wir Coonies so herkommen, ist teilweise abenteuerlich! Verschiedenste Geschichten sind im Umlauf:

Es gab mal einen Kapitän namens Coon, der die Neuenglandstaaten bereiste und dort  seinen Geschäften nachging. Verließ der Kapitän Coon sein Schiff, gingen auch gern seine mitgereisten langhaarigen Katzen mit und amüsierten sich mit den Hafenkatzen vor Ort. Dies blieb nicht ohne Folgen und wenn dann 9 Wochen später hier und dort mal Kätzchen mit längerem Fell geboren wurden meinten die Leute: Ah, wieder eine Katze von Coon….., wer weiß, ob es stimmt?

Dann gibt’s auch Leute, die meinen wir würden von den Norwegischen Waldkatzen abstammen, naja, das glaube ich nicht.

Ins Gespräch zum Rassenursprung wird auch gern immer mal wieder die französische Königin Marie Antoinette gebracht, deren langhaarige, ins Land gebrachte Katzen sich angeblich mit den ansässigen Hauskatzen gepaart haben sollen.  Hm.

Eine letzte, merkwürdig anmutende Legende besagt, wir Coonies wären eine Mischung aus Waschbär  (racoon/coon in englisch) und Katze. Das ist Unfug, das funktioniert nämlich gar nicht.

Wird wohl eher so gewesen sein, dass nur die kräftigsten, größten und stärksten Katzen die harten, super kalten Winter in Maine überstanden haben, weil sie sich bestmöglich (dickes Fell) mit den widrigen Umständen angefreundet haben. Also ich halte das für schlüssig und ein dickes Fell (in mehrfacher Hinsicht) habe ich ja auch.

Was uns auszeichnet:

Wir sind nicht nur schlau und schön (weiß ich ganz genau) sondern haben ein liebes Wesen, eine für unsere Größe leise Stimme, die wir (und ich erst) gern einsetzen um klar zu machen, was wir wollen.  Und schnurren können wir, man ahnt es nicht! Nicht umsonst nennt man uns „Gentle Giants“-sanfte Riesen. Eine nicht so gern gesehene Eigenart ist das Essen mit der Pfote, welches ich beherrsche. Da wird gnadenlos mit der Vorderpfote aus dem Napf geangelt und gemampft. Wie viele meiner Artgenossen, spiele ich auch gern mal mit Wasser frisch aus dem Hahn kommend und mit der Pfote eingefangen, rum.

Unser Äußeres:

Wir sind schön, halblanghaarig und bedürfen daher zwar regelmäßiger, aber nicht allzu aufwändiger Fellpflege. Unser Fell wasserabweisend und dicht. Wir sind alle groß (seltene Exemplare erreichen auch 120 cm von vorn nach hinten) und recht schwer ( siehe bitte meine Startseite) und tragen buschige, lange Schwänze und aus den Ohren (groß) wachsen uns sogenannte „Luchspinsel“. An den Pfoten tragen wir „Schneeschuhe“, das ist Fell, was zwischen unseren Zehen herauswächst.  Es gibt uns in vielen, vielen Farben. Ich bevorzuge red-tabby- aus gegebenem Anlaß.

 

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